Pfingstmarkt Satemin

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Karen Knickrehm

Schmuck

Während meines Kunststudiums hatte ich erste Einblicke in Goldschmiedetechniken, 1994 begann ich dann, mich intensiv damit zu beschäftigen und Schmuck zu gestalten. Schon bald experimentierte ich außer mit Silber und Edelsteinen auch mit anderen Materialien.

Heute integriere ich Fundstücke wie Holz, Kieselsteine und Plastiktiere, original oder in Silber gegossen, in meine Schmuckstücke. Für handelsübliche, bedruckte Konservendosen schmiede ich Silberdeckel, die ich mit Glasperlen. Silbergüssen und Ähnlichem kröne.

Seit jeher bin ich aber fasziniert von alten und neuen Glasperlen. Daher war ich begeistert, als ich 1998 die Glaswickeltechnik kennenlernte, ein altes handwerkliches Verfahren der Glasperlenherstellung. Ich erlernte diese Technik, und meine Wickelperlen wurden ein wichtiger Bestandteil meiner Schmuckgestaltung.

Ich stelle alle Perlen proiektweise her, da mein Interesse immer dem ganzen Schmuckstück gilt. Meine Perlen entstehen also nicht um ihrer selbst willen, sondern entsprechend einer Idee zu einer Kette, einem Armband usw. Ich kombiniere die Glasperlen mit Edelsteinen, mit Gold und Silber oder verwende sie pur. Dabei gibt es bewusst keine zwei gleichen Perlen in einem Schmuckstück. Sie differieren alle, bilden aber zusammen als Komposition ein harmonisches Ganzes.

Einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit bilden Silber-Sandgüsse, die ich besonders in Doppelringen und Anhängern verarbeite. Außerdem gilt meine besondere Liebe den Teilen alter Porzellanpuppen. die ich seit Jahren sammele. Ich verwandele sie als Silberabgüsse oder auch original in meinen Arbeiten zu Schmuckobjekten.

Neu sind in diesem Jahr gestrickte Ketten aus Silber oder vergoldetem Silber in verschiedenen Strukturen und Längen.

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