Pfingstmarkt Satemin

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Glasstudio Nenz

Die Fantasie des Betrachters anregen durch immer neue Gesichter des Materials Glas – ihn zum Träumen einladen – zum Staunen … über ungewöhnliche Materialzustände; von der papierdünnen Glasfläche hin bis zum feinen Glashaar: über das Wechselspiel der Innen- und Außenvolumen, und auch über die spannende Frage: "Wie kommt denn das da rein?"
… Meine "Früchte der Durchsicht" entstehen im Dreieck von Händen und Mund. Volumengebend durch meinen Atem wachsen sie zu einer Flora aus Licht und aus Glas: Bedingt vom Innern geformtes Außen, durchschaubare Haut – Abschluss einer Struktur. Nicht nur mundgeblasen, bisweilen auch in der Glut scherengeschnitten, pinzettengezupft … welches andere Material läßt so viele Verarbeitungsmöglichkeiten und Experimente zu? Oftmals angeregt durch die Farben und Formen des Werdens und Vergehens in der Natur forme ich gläserne Objekte mit rein ästhetischer Funktion. Zufälle lassen sich nicht ausschließen – aber nutzen. Im Resultat gewonnener Erfahrungen mit der von mir entwickelten Technik der Innenraumgestaltung werden zunehmend Vorausplanungen des Ergebnisses möglich. Bisweilen ist die Außenform nicht nur Haut über einer Struktur, sondern Träger einer bildhaften Aussage im geschützten Innenraum. Dort kann ich Kontraste und Formen einsetzen, die außen zu zerbrechlich wären. Für mich ist Glas nicht nur als dickflüssige Masse materialgerecht verarbeitet, sondern auch als zartes Gespinst. Die organische Linie empfinde ich auf Grund der frei formenden Technik, die vom Fließen, Aufblasen, Auf­schleu­dern, Ziehen und Stauchen bestimmt wird, als die gemäßeste.

www.nenzglas.de

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